Get Adobe Flash player
Start Das Islandpferd

Das Islandpferd - Faszination und Abenteuer

Die Geschichte des Islandpferdes geht weit zurück. Es entstand aus einer Kreuzung von Wikingerpferden, Kelten- und Germanenponys – elegant, charmant und mit viel Charakter. Dieses Pferd faszinierte die Menschen schon früh, und es wurde eingesetzt um die Insel Islands zu erkunden. Somit wurde das Islandpferd zum Arbeits- und Transportmittel. Um diese Pferderasse zu schützen, wurde ein Einreiseverbot ausgesprochen: ein Pferd dass die Insel einmal verlassen hat darf nie wieder zurückkehren, und andere Pferderassen durften natürlich auch nicht auf die Insel kommen. Somit herrscht seit etwa tausend Jahren Reinzucht in Island.

 

Als das Pferd in Island vom Auto größtenteils ersetzt wurde, begann man zu exportieren. Erst nur nach Schottland, später nach ganz Europa und Nordamerika. Das Islandpferd wurde dazu verbannt, in Kohlebergwerken zu arbeiten da es so klein, wendig und kräftig ist und unter extremsten Bedingungen sehr gute Leistung erbringen kann. Auf der Heimatinsel waren die Islandpferde auch stark gefährdet. Mangel an Futter, starke Stürme und Vulkanausbrüche löschten die Population fast aus.

 

Doch genau aus diesen Gründen entwickelte sich ein ausgezeichnetes Sport- und Freizeitpferd das für Erwachsene und für Kinder gleichermaßen geeignet ist. Seit dem Jahr 1950 gibt es in Island das Landsmót. Das Fest der Pferde auf dem die Besitzer voller Stolz ihre Pferde präsentieren. Landsmót ist eine nationale Zuchtschau die es heute noch in Island gibt, und auf der die besten Pferde der Insel präsentiert werden.

 

Das Hauptaugenmerk bei Islandpferden wird auf die zwei Spezialgangarten Tölt und Pass gelegt.

Der Tölt ist eine gelaufene Gangart in der immer mindestens ein Huf den Boden berührt. Daher ist es für den Reiter sehr erschütterungsfrei und bequem zu sitzen. Man kann den Tölt im langsamen Tempo aber auch im Renntempo reiten.

Der Pass ist die Königsdisziplin des Islandpferdereitens. Pass ist eine laterale Gangart (die Beinpaare einer Seite fußen zugleich auf, dazwischen Schwebephase). Man reitet den Pass auf kurzen Strecken und im Renntempo. Vom Reiter wird im Pass viel Erfahrung und ein ruhiger Sitz gefordert, und das Pferd braucht Temperament und ausreichend Gleichgewicht.